Slide

Wissenswertes rund um den Dialekt.

In jeder Sprache ist die Dialektform die besondere regionale Ausdrucksweise – ein kulturelles Erbe, ein Anker der Identität.

Dialekt ist Integration

Gallery
Dialekt ist Identität

Gallery
Dialekt ist Kultur

Gallery

Statistik belegt: Dialekt ist beliebt.

In der deutschschweizer Bevölkerung ist Dialekt fest verankert. Dialekt wird auch von Eingewanderten gerne gesprochen, soweit man es sich angeeignet hat. Das zeigen in eindrücklicher Weise die Resultate einer Umfrage von 2014, die das Bundesamt für Statistik kürzlich veröffentlicht hat.
​Demnach sprechen 87 Prozent der in der Deutschschweiz wohnenden Bevölkerung regelmässig Dialekt. Bei Deutschweizern ohne Migrationshintergrund waren es sogar 99 Prozent. Und bei den Secondos – den Zugewanderten der zweiten Generation - zeigten sich kaum Unterschiede: Es waren zur Zeit der Umfrage 95 Prozent, die reglemässig Dialekt sprachen. Bei den Eingewanderten der ersten Generationen waren es immerhin noch 56 Prozent. Doch bei jüngeren Menschen liegt der Wert deutlich höher. Es gibt keine bemerkenswerten Unterschiede zwischen Personen mit hohem oder tiefem Bildungsniveau.
​Das sind erfreuliche Resultate und sie zeigen auch, dass Integration nicht zuletzt über Sprache stattfindet und sich der Wunsch nach Zugehörigkeit auch im Gebrauch des Dialektes spiegelt.
​Darüber hinaus belegt die Studie auch, dass nicht nur die sprachliche Vielfalt zugenommen hat, sondern dass auch immer mehr Menschen eine Zweit-, Dritt- oder gar eine Viertsprache regelmässig nutzen und dazu gehört selbstredend auch Hochdeutsch. Dialekt erweitert also den Horizont!

Baseldeutsch schreiben?

Image
Da es um die freie, kreative und direkt gesprochene Sprache geht, meinen wir: Am besten schreibt man, wie man spricht, doch sollte man es auch lesen können. Darum geben wir ein paar Hinweise, die leichteres Schreiben und Lesen mit der nötigen Freiheit erlauben.

Text: Liselotte Reber-Liebrich


Regeln kennenlernen

Basler Fasnacht wird Weltkulturerbe.

Dialekt im Zentrum.

Am 7. Dezember 2017 hat die UNESCO die Basler Fasnacht auf die repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit gesetzt und damit bekräftigt, dass dieses jährlich wiederkehrende Ereignis eine lebendige Tradition ist, die eine ganze Stadt, ihre Bewohner, aber auch Abertausende von auswärtigen Besuchern in ihren Bann zu ziehen vermag. Diese Tradition ist nicht nur schützenswert, sondern soll in ihrer Vielfalt gepflegt und erhalten werden.


History

In seiner Ehrung vergleicht das UNESCO-Komitee zur Erhaltung des kulturellen Erbes der Menschheit die Basler Fasnacht mit einer riesigen Satirezeitschrift, die alle visuellen und rhetorischen Mittel nutzt, um sich über Fehler und Missstände lustig zu machen.



Die Fasnacht trägt zum sozialen Zusammenhalt bei, fördert Toleranz durch Sozialkritik und hilft, den lokalen Dialekt zu bewahren. Das Bundesamt für Kultur, das die Eingabe im Namen der Schweiz vorangetrieben hat, bedankt sich in einer Verlautbarung und weist ebenfalls darauf hin, dass die UNESCO die Basler Fasnacht exemplarische gewürdigt hat, „weil sie die Verwendung des Dialekts zur Vermittlung des immateriellen Kulturgutes besonders hervorhebt.“ Die Basler Fasnacht sei eine äusserst vielfältige und lebendige Tradition, die Musik, mündliche Ausdrucksformen, Schnitzelbängge, sowie Handwerk und künstlerische Gestaltung vereint.



Doch im Zentrum der Basler Fasnacht steht der Dialekt. Das beflügelt die IG Dialekt, sich umso energischer für die Erhaltung unserer Mundart einzusetzen.



Basler IG Dialekt.

0
Vorstandsmitglieder
0
Mitglieder
0
Revisoren

Jetzt Mitglied werden.

Image Anmeldeformular